Bauprojekte im Porträt

Bei einem Wohnungsbauunternehmen gehen 150 Jahre nicht spurlos vorüber – spätestens seit 1868 gestaltete die bauverein AG die Stadtentwicklung maßgeblich mit. Heute prägen zahlreiche Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Studentenwohnheime, Kindertagesstätten, Gebäude für Büro und Gewerbe der bauverein AG in weiten Teilen das Bild der Stadt. Die Bildbände „ZeitRäume“  [1] bis [3]  porträtieren herausragende und teils prämierte Bauprojekte sowie die jeweiligen Architekten als planvolle Köpfe dahinter.

ZeitRäume [1]

Der erste Band über die Architektur der bauverein AG umreißt die Zeitspanne zwischen 2000 und 2005. In einem Interview schildert Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender bauverein AG, dem Journalisten Klaus Honold die Aufgaben des kommunalen Wohnungsbauunternehmens. Seine Entstehung und Entwicklungsgeschichte veranschaulicht ein illustrierter Prolog. Eine Chronik am Ende des Bandes benennt alle Bautätigkeiten in diesem Zeitabschnitt.

„ZeitRäume [1]“ präsentiert folgende Projekte:

  • Eckstein + Weisensee: 48 Mietwohnungen Ettesterstraße / Beyerweg
  • Kunst am Bau: Richard Heß, „Im Wind II“
  • Eckstein + Weisensee: 48 Mietwohnungen im Ernst-Ludwig-Park
  • Ernst Friedrich Krieger: Studentenwohnungen in der Eschollbrücker Straße
  • Werk.um Architekten: 28 Eigentumswohnungen im Ludwig-Quessel-Weg
  • Architekt Poth: Eigentumswohnungen in der Holzhofallee 12 und 12 a
  • Kleinert und Partner: Modernisierung in der Luisenstraße
  • Zimmermann, Leber, Feilberg: Kindertagesstätte „Spielkiste“ im Ernst-Ludwig-Park
  • Zimmermann, Leber, Feilberg: Kindertagesstätte „Schatzkiste“ im Edelsteinviertel
  • Bernhardt + Partner: Kindertagesstätte „Papillon“ in Kranichstein
  • Kunst am Bau: Detlef Kraft, „Figurengruppe“
  • Hoechstetter und Partner: Verwaltungsgebäude der bauverein AG in Kranichstein
  • Kunst am Bau: „Treffpunkt Kunst“ in der Siemensstraße 20

ZeitRäume [1]
bauverein AG (Herausgeber), Klaus Honold (Autor)
Erschienen im Justus-von-Liebig-Verlag, 68 Seiten, 1. Auflage im Juni 2008,

ISBN: 978-3873902503, 29,50 Euro.

ZeitRäume [2]

Der zweite Band über die Architektur der bauverein AG widmet sich der Zeit zwischen 2006 und 2010. In einem weiteren Interview spricht Journalist und Buchautor Klaus Honold mit Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender bauverein AG, über die Zukunft des Immobiliendienstleisters und den verantwortungsvollen Auftrag, Wohnqualität in der Stadt zu schaffen. Wie im ersten Band schließt eine Chronik über alle Bautätigkeiten aus dieser Zeit die porträtierten Projekte ab.

„ZeitRäume [2]“ präsentiert folgende Projekte:

  • Greulich, Dubokovic, Lengfeld und Wilisch: Wohnbebauung Goethestraße
  • Alfred Jacoby: Wohnbebauung Alte Gärtnerei
  • Karle + Buxbaum: Wohnbebauung Ingelheimer Park
  • Karle + Buxbaum: Stadthaus „An der Mathildenhöhe"
  • Hirschmüller, Schmidt, Kaschub: Modernisierung Holzhofallee 18 - 22 b
  • Kolb + Neumann Architekten: WohnArt 3 – generationenübergreifendes Wohnen
  • Schulze & Assoziierte: Bürogebäude Groß-Gerauer Weg 3
  • Beckenhaub + Hohm: „Grünzellenkur" im Martinsviertel
  • Karl-Peter Eisenach: Modernisierung Wilhelminenstraße 40 - 46
  • Dörfer Architekten: Modernisierung und Neubau Postsiedlung

ZeitRäume [2]
bauverein AG (Herausgeber), Klaus Honold (Autor)
Erschienen im Justus-von-Liebig-Verlag, 68 Seiten, 1. Auflage im Juli 2010,

ISBN: 978-3873902824, 29,50 Euro.

ZeitRäume [3]

Der dritte Band über die Architektur der bauverein AG widmet sich der Zeit zwischen 2011 und 2014.

„ZeitRäume [3]“ präsentiert folgende Projekte:

  • hirschmuellerschmidt Architektur GmbH / API Architekten: Wohnbebauung Goethestraße 4 - 14
  • raumwerk – Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH: Kirnberger Platz, Eberstadt-Süd
  • Klotz + Knecht Architektur- und Ingenieurbüro: Sanierung am Friedensplatz
  • Freischlad + Holz, Planung und Architektur BDA: Kita Stresemannstraße
  • planungsgruppeDREI – Architekten & Ingenieure: Institut Wohnen und Umwelt (IWU)
  • Ernst-Friedrich Krieger: Studentenwohnheim Steubenplatz
  • vogels /architekten: Wohnungsbau Rüdesheimer Straße 98
  • planungsgruppeDREI – Architekten & Ingenieure: greenageone
  • Beckenhaub + Hohm Architekten BDA: Wohnungsbau 6punkt1
  • Katrin Heine, Projektleiterin bauverein AG: Sanierung der Fritz-Dächert-Siedlung

ZeitRäume [3]
bauverein AG (Herausgeber), Klaus Honold (Autor), Kerstin Schumacher (Autor)
Erschienen im Justus-von-Liebig-Verlag, 68 Seiten,

ISBN: 978-3-87390-340-1, 29,50 Euro.


Darmstadtium. Idee, Plan, Bauprojekt

Schritt für Schritt und in eindrucksvollen Bildern hält der Band „Darmstadtium. Idee, Plan, Bauprojekt“ die Bauhistorie des Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrums fest. Er präsentiert die Personen, die den Bau geprägt haben und blickt zurück auf den Architekturwettbewerb. In einem Porträt zeigt es die Idee hinter dem Entwurf des Wiener Architekten Talik Chalabi, der später gemeinsam mit dem Darmstädter Architekten Paul Schröder den Projektentwurf verfeinert hat. Momentaufnahmen wie die Grundsteinlegung, die Entdeckung des historischen Verteidigungstunnels oder den gerade entstehenden, mehrfach teilbaren, großen Saal lassen die Geschichte für den Augenblick wieder lebendig werden.

Darmstadtium. Idee, Plan, Bauprojekt
Das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt

bauverein AG (Herausgeber), Werner Breunig (Text), Thomas Eicken, Klaus Mack, Jürgen Schmidt, Nikolaus Heiss und Constantin Meyer (Fotografien)
Erschienen im Justus-von-Liebig-Verlag, 66 Seiten, 1. Auflage 2007,

ISBN: 978-3-87390-246-6, 35,00 Euro.

bauverein AG legt Architektur- und Kunstführer auf

Die „Waldspirale“ ist „drin“, das darmstadtium natürlich, aber auch das von August Buxbaum entworfene Rhönring-Ensemble, die „Postsiedlung“, der umgebaute Kirnberger Platz oder das Passivhaus WohnArt3 gehören zu den insgesamt 37 Bauwerken, die in dem druckfrischen Architektur- und Kunst-Führer der bauverein AG vorgestellt werden. Was alle gemeinsam haben: Sie gehören zum Bestand der bauverein AG. Ebenso wie das schmucke, 1590 errichtete „Alte Rathaus“, das Bürgerparkviertel oder das berühmte Hundertwasserhaus.

In Sachen Künstler kann sich das Angebot ebenfalls sehen lassen: Werke des 2013 verstorbenen Darmstädters Helmut Lander sind in dem handlichen Band ebenso zu finden wie solche von Fritz Schwarzbeck oder Bruno Feger. Raumgreifende Skulpturen von Ulla Scholl stehen neben filigranen Sgrafitti von Ernst Vogel, wohlgerundete Plastiken von Richard Heß neben bunten Mosaiken von Walter Nass – eine Sammlung, die einen Bogen schlägt von der Nachkriegsära, den Gründerjahren von „Kunst am Bau, bis zu Künstlern der Gegenwart, darunter Christoph Kappesser oder Anne Haring.

Besonders praktisch: Der Führer bündelt sehenswerte Bau- und Kunstwerke in den jeweiligen Quartieren zu Rundgängen, die auf einer eigenen Stadtteilübersicht dargestellt sind. Selbstverständlich kann der Architektur- und Kunst-Führer aber auch dazu genutzt werden, sich selber Routen zusammen zu stellen oder sich einfach nur über einzelne Sehenswürdigkeiten zu informieren, die einem vielleicht schon länger ins Auge gestochen sind und über die man immer mehr erfahren wollte.

Um auch Passanten auf die entsprechenden Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen, wurden diese mit Infotafeln versehen, auf denen die wichtigsten Daten über die jeweiligen Bau- und Kunstwerke – bei Gebäuden zum Beispiel Baujahr, Architekt oder Details zu Modernisierungsmaßnahmen; bei Kunstwerken Entstehungsdatum, Künstler oder auch Material – nachzulesen ist. Jedes Schild bzw. jede Stele ist zudem mit einem QR-Code versehen. Dieser macht es möglich, per Handy weitere Informationen abzurufen, indem er auf die entsprechenden Seiten des Führers verlinkt.

Der Architektur- und Kunst-Führer ist ab sofort für eine Schutzgebühr in Höhe von 10 Euro in der Zentrale der bauverein AG, Siemensstraße 20 in 64289 Darmstadt-Kranichstein (am Empfang) erhältlich.